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Fujifilm X-T1 Systemwechsel

2014-09-04

Fujifilm X-T1 Fujifilm X-T1 aus der Sicht der Fotografen


Vor kurzem bin ich von der Kombination Nikon DSLR und Panasonic MFT auf das Fujifilm X-System umgestiegen. In kommenden Beiträgen werde ich näher auf die kleinen Probleme dieser Kamera eingehen und was man machen kann um sie zu minimieren. Hier als Einstieg in das Thema meine Gründe für den doppelten Systemwechsel.

Vorab noch der Hinweis, dass ich von Fujifilm nicht bezahlt werde und auch sonst keine Vergünstigungen bekomme. Kamera und Objektive habe ich selbst zum vollen Preis gekauft und dieser Artikel stellt meine unbeeinflusste Meinung dar.

Bedienkonzept

Ein Blendenring am Objektiv und Einstellräder für Zeit, ISO und Belichtungskorrektur, das passt sehr gut zu meiner Arbeitsweise. Ich benutze entweder ISO-Automatik oder eine feste eingestellte Empfindlichkeit, meistens Zeitautomatik mit Blendenvorwahl und öfter manuelle Belichtung. Das alles lässt sich sehr gut einstellen und Größe, Gewicht und Haptik von Kamera und Objektiven passen für mich. Ich bevorzuge eine kleine, leichte Kamera, dadurch bin ich am Ende des Tages nicht verspannt. Die X-T1 macht mir ohne Batteriegriff mehr Spaß als mit. Wer sie zu klein findet, hat vielleicht einfach größere Hände als ich, dann können die optionalen Zusatzgriffe interessant sein. Mich erinnern die Abmessungen an meine erste Spiegelreflexkamera, eine Minolta X300. Auch eine Nikon F3 war ähnlich groß und absolut professionell.

Objektive

Mindestens genau so wichtig wie die Kameras sind die Objektive in einem System. Das 2.8-4 / 18-55 mm ist für ein Kit-Zoom ordentlich lichtstark, außerdem sehr scharf, nicht zu groß oder schwer und preiswert. Ansonsten bietet Fujifilm einige spannende, lichtstarke Festbrennweiten und auch ein überzeugendes Weitwinkelzoom. Das sind die Sachen, die ich gerne benutze, das X-System passt mir.

Sucher

Ich finde elektronische Sucher praktisch, da sie Zusatzinformationen einblenden können und das Bild so zeigen, wie es aufgenommen wird. Bei meiner erste Digitalkamera, eine Fujifilm S602z, war der EVF noch sehr dürftig. Die Panasonic Lumix G1 war schon besser. Die X-T1 erreicht nun endlich ein Sucherbild, dass der Größe einer Kleinbild Spiegelreflex entspricht und so hoch aufgelöst ist, dass man keine Pixel sieht - damit ist der Sucher besser als bei einer Nikon DX SLR. In heller Umgebung wirkt der elektronische Sucher allerdings noch etwas dunkel, aber da sollte eine größere Augenmuschel helfen.

Farbwiedergabe

Ich mochte immer schon die Farbwiedergabe bei Nikon und Fujifilm. Die Hauttöne von Panasonic und Sony können mich hingegen nicht überzeugen. Die X-T1 punktet zusätzlich mit den gut nutzbaren Film-Modi. Gute Farben direkt aus der Kamera sind für mich ein großes Plus, denn sie ersparen mir einiges an Zeit bei der Nachbearbeitung.

Auflösung und Rauschverhalten

Natürlich muss auch die Auflösung der Kamera passen. Da ich meist schon bei der Aufnahme den Bildausschnitt sehr genau wähle, muss ich nur wenig beschneiden und komme mit 12 Mpx aus. Bei der Empfindlichkeit sollte ISO 1600 noch nutzbar sein, den Rest übernehmen bei mir bei Bedarf lichtstarke Objektive. Die X-T1 hat mit 16 Mpx und noch nutzbaren ISO 6400 in beiden Punkten für mich noch Luft, was die Arbeit sehr angenehm macht.

Fazit

Gute Bildqualität, klein und leicht, toller Sucher, stimmige Objektivpalette und ein angenehmes Bedienkonzept, das sind kurz zusammengefasst die Highlights der Fujifilm X-T1 und des X-Systems, die mich zum Wechsel bewogen haben.


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